Eine Schu­le im Grü­nen

IGS Bo­ven­den
Wei­ter­füh­ren­de Schu­le in Bo­ven­den

Dar­um geht es in un­se­rem Pro­jekt

Seit dem Jahr 2017 en­ga­giert sich un­se­re Schul­ge­mein­schaft die Bio­di­ver­si­tät auf dem Schul­ge­län­de zu er­wei­tern und da­bei un­se­re Lage am Orts­rand im Grü­nen be­wusst zu nut­zen. Ziel un­se­res Vor­ha­bens ist es, die Bio­di­ver­si­tät zu er­wei­tern und gleich­zei­tig das Um­welt­be­wusst­sein der Schü­le­rin­nen und Schü­ler lang­fris­tig zu för­dern. Da­bei wird das Schul­ge­län­de Schritt für Schritt na­tur­na­her ge­stal­tet und kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt.

An dem Pro­jekt neh­men vie­le ver­schie­de­ne Grup­pen un­se­rer Schul­ge­mein­schaft teil. Dazu ge­hö­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den Schwer­punkt­stun­den „Um­welt“, Klas­sen der Jahr­gän­ge 5 bis 7, Ler­nen­de aus dem Wahl­pflicht­un­ter­richt Um­welt so­wie Klas­sen, die sich im Na­tur­wis­sen­schafts­un­ter­richt mit dem The­ma Pflan­zen be­schäf­ti­gen. Da­durch wird das Pro­jekt von vie­len un­ter­schied­li­chen Al­ters­grup­pen ge­tra­gen und ak­tiv un­ter­stützt.

Be­son­ders in­no­va­tiv an un­se­rem Pro­jekt ist, dass sich nicht nur ein­zel­ne Lern­grup­pen ver­ant­wort­lich füh­len, son­dern ein gro­ßer Teil der ge­sam­ten Schul­ge­mein­schaft ge­mein­sam dar­an ar­bei­tet, die Bio­di­ver­si­tät auf dem Schul­ge­län­de zu för­dern. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­le­ben da­durch, dass nach­hal­ti­ges Han­deln nur er­folg­reich sein kann, wenn vie­le Men­schen ge­mein­sam Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Das stärkt nicht nur das Um­welt­be­wusst­sein, son­dern auch das Ge­mein­schafts­ge­fühl in­ner­halb der Schu­le.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­den zahl­rei­che Maß­nah­men um­ge­setzt, die zur För­de­rung der Ar­ten­viel­falt bei­tra­gen. Dazu ge­hö­ren Nist­käs­ten für Vö­gel, Igel­häu­ser so­wie eine Streu­obst­wie­se. Au­ßer­dem gibt es ei­nen Kar­tof­fel­acker und ei­nen Schul­gar­ten, in dem sai­so­na­les Obst und Ge­mü­se an­ge­baut wird. Zwei Fal­ken­nes­ter – ei­nes da­von mit Ka­me­ra – er­mög­li­chen span­nen­de Ein­bli­cke in die Tier­welt di­rekt auf dem Schul­ge­län­de. Zu­sätz­lich wur­den Bee­ren­bü­sche im Sin­ne ei­nes „ess­ba­ren Schul­hofs“ ge­pflanzt. Auch die Sicht­schutz­he­cke zwi­schen Feld­weg und Schul­ge­län­de wur­de ver­grö­ßert, um wei­te­ren Le­bens­raum für Tie­re und Pflan­zen zu schaf­fen.

Die­se Maß­nah­men sind in­zwi­schen ein wich­ti­ger Teil un­se­rer Schul-DNA ge­wor­den. Das Pro­jekt zeigt, wie nach­hal­ti­ges Han­deln prak­tisch um­ge­setzt wer­den kann und wie wich­tig ge­mein­sa­mes En­ga­ge­ment für den Schutz un­se­rer Welt ist. Auch in Zu­kunft soll das Schul­ge­län­de wei­ter na­tur­nah ge­stal­tet und die För­de­rung der Bio­di­ver­si­tät dau­er­haft fort­ge­führt wer­den.

Tes­ti­mo­ni­als

  • Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns.

    Die Rede des Häuptlings Seatlle an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1855

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt

Un­ser Stand­ort

Ein­bli­cke

  • 1. Fal­ken­nes­ter
  • 2. Ess­ba­rer Schul­hof (Streu­obst­wie­se)
  • 3. Kar­tof­fel­acker
  • 4. Schul­gar­ten
  • 5. Ess­ba­rer Schul­hof
  • 6. Nist­käs­ten und wach­sen­de He­cke