Tu was: Umwelt-Checker
Astrid-Lindgren-Schule
Förderschule in Edewecht
Darum geht es in unserem Projekt
Der zentrale Schwerpunkt der Projekte liegt im Bereich Schulgarten, Begrünung und Biodiversität. Die Projektarbeit wird von Teams aus Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeitenden und Klassen gemeinsam umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler sind aktiv beteiligt und übernehmen – entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten – Aufgaben in Planung, Durchführung und Pflege. Mitbestimmung spielt dabei eine wichtige Rolle, da viele Projekte gemeinsam entwickelt und kontinuierlich weitergeführt werden. Die Projekte finden überwiegend auf dem Schulgelände statt, insbesondere im Schulgarten, im Innenhof sowie in angrenzenden Naturbereichen. Ergänzend bestehen einzelne Kooperationen mit externen Partnern. Die Umsetzung erfolgt langfristig und ist fest im Schulalltag sowie in Projektwochen verankert. Zentrale Ressourcen sind der Schulgarten mit seinen vielfältigen Elementen wie Beeten, Hochbeeten, Teich, Kräuterspirale und Insektenhotel sowie Materialien für die Gestaltung ökologischer Strukturen und die praktische Gartenarbeit. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen direkten Zugang zu Natur und ökologischen Zusammenhängen zu ermöglichen. Sie sollen Verantwortung übernehmen, praktische Kompetenzen entwickeln und ein Bewusstsein für Artenvielfalt und Klimaschutz aufbauen. Die Zielgruppe umfasst alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihren individuellen Lernvoraussetzungen. Ausgangspunkt ist der Bedarf an handlungsorientierten und lebensnahen Lernformen sowie die Relevanz von Umweltbildung im Kontext aktueller Herausforderungen wie Artensterben und Klimawandel. Die Inhalte umfassen das Anlegen und Pflegen von Lebensräumen, die Arbeit im Schulgarten, Naturbeobachtungen sowie die Verarbeitung eigener Erzeugnisse. Besonders innovativ ist die Verbindung von Umweltbildung, berufsvorbereitenden Anteilen und inklusiver Teilhabe in einem gemeinsamen Lernraum. Herausforderungen bestehen in der langfristigen Pflege der Strukturen, der Anpassung an sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen sowie in der Organisation der vielfältigen Projekte. Zukünftig sollen die Projekte weiter ausgebaut und stärker vernetzt werden. Sie haben bereits wesentlich zur Schulentwicklung beigetragen und Umweltbildung fest im Schulprofil verankert sowie neue Lernformen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung etabliert.