Vom Acker auf den Teller - Unsere Reise zu den Wurzeln der Lebensmittel
Oberschule Emstek
Weiterführende Schule in Emstek
Darum geht es in unserem Projekt
1. Projektidee und Motivation
Woher kommt mein Essen wirklich? Um diese Frage zu beantworten, haben wir an unserer Schule einen lebendigen Lernort geschaffen. In einer Zeit, in der der Bezug zur Herkunft unserer Nahrung oft verloren geht, setzen wir auf maximale Praxisnähe. Unser Projekt vereint Gartenbau, Tierhaltung und unternehmerisches Handeln, um den gesamten Kreislauf der Lebensmittelproduktion für uns Schülerinnen und Schüler greifbar zu machen.
2. Die Säulen unseres Projekts
Unser Projekt ruht auf drei wesentlichen Säulen, die ökologische Vielfalt und wirtschaftliches Verständnis verknüpfen:
Pflanzenvielfalt (Hochbeete und Schulobstwiese, FarmBot): Wir bewirtschaften eigene Hochbeete und eine Streuobstwiese. Hier erleben wir den Weg vom Samen bis zur Ernte. Wir lernen, was Saisonalität bedeutet und wie wichtig gesunde Böden für unsere Ernährung sind. Die Pflege der Bäume und Beete fördert zudem die lokale Biodiversität. Der FarmBot unterstützt uns beim Anbau, der Datenerfassung und der automatisierten Pflege verschiedener Pflanzensorten.
Tiergestütztes Lernen (Schulhühner und Bienen): Unsere Hühner und Bienen sind das Herzstück der Schule. Durch die tägliche Versorgung übernehmen wir Verantwortung und lernen ökologische Zusammenhänge verstehen – von der Bestäubung durch die Bienen bis hin zum Tierwohl in der Eierproduktion.
Wirtschaftliche Praxis (Schülerfirma): Den Transfer in die Praxis leistet unsere Schülerfirma. Durch Exkursionen, wie zum regionalen Spargel- und Erdbeerfeld, lernen wir die Herausforderungen der landwirtschaftlichen Produktion kennen. Die Ernte wird von uns direkt verarbeitet und vermarktet, wodurch wir ein Bewusstsein für faire Preise und regionale Wertschöpfungsketten entwickeln.
3. Bezug zum Zukunftscamp
Wir fördern die Artenvielfalt, stärken das Tierwohl und übernehmen soziale Verantwortung. Wir zeigen, dass nachhaltiger Konsum kein Verzicht ist, sondern durch eigenes Handeln Freude und Gemeinschaft stiftet. Wir sind nicht nur Konsumenten, sondern aktive Gestalter einer grüneren Zukunft.