Aus Alt mach Kunst - Kunst denkt weiter

Grundschule Osterwald
Grundschule in Osterwald

Darum geht es in unserem Projekt

An unserem Projekt „Aus Alt mach Kunst“, das von einem engagierten Projektteam aus Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeitenden und Eltern begleitet wurde, nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4 aktiv teil. Sie wirkten nicht nur praktisch mit, sondern entschieden auch über Themen, Materialien, Gestaltungsideen und Präsentationsformen mit. Dadurch wurde Mitbestimmung von Anfang an gelebt. Ausgangspunkt des Projekts war die Frage, wie wir Kindern Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch vermitteln, sondern erlebbar machen können. Gleichzeitig wollten wir zeigen, dass vermeintlicher Abfall wertvoll sein kann. Viele Kinder erleben Konsum im Alltag als selbstverständlich – unser Projekt setzte hier bewusst einen Gegenimpuls. Über mehrere Wochen sammelten die Klassen gemeinsam mit ihren Familien ausrangierte Materialien wie Kartons, Plastikdeckel, Dosen, Stoffreste, Holzstücke und Verpackungen. Im Unterricht wurden diese Materialien gesichtet, sortiert und kreativ weiterverarbeitet. Es entstanden Skulpturen, Collagen, Fantasiefiguren, Musikinstrumente, Wandbilder und praktische Gegenstände. Dabei wurden Kunst, Sachunterricht und Umweltbildung sinnvoll miteinander verknüpft. Jede Projektgruppe war altersgemischt und orientierte sich bei der Umsetzung an einem ausgewählten Künstler. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Teamarbeit, Problemlösung und kreativem Denken. Die Kinder mussten Ideen entwickeln, Materialien neu bewerten, technische Lösungen finden und ihre Werke gemeinsam gestalten. So wurden Selbstständigkeit, Kommunikation und Ausdauer gestärkt. Innovativ an unserem Projekt war die Verbindung von ästhetischem Lernen, Nachhaltigkeitsbildung und echter Schülerpartizipation. Aus einfachen Restmaterialien entstanden hochwertige Kunstwerke mit persönlicher Aussagekraft. Die Kinder erfuhren unmittelbar, dass sie selbst etwas verändern und gestalten können. Den Höhepunkt bildete ein großes Schulfest, bei dem die entstandenen Werke präsentiert wurden. Familien, Gäste und die Schulgemeinschaft konnten erleben, mit wie viel Fantasie und Können die Kinder gearbeitet hatten. Das Projekt wirkt bis heute nach: Upcycling-Ideen werden weiterhin im Unterricht aufgegriffen, Materialsammlungen gehören inzwischen selbstverständlich zum Schulleben. Wir haben gezeigt, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung kreativ, motivierend und gemeinschaftsstiftend sein kann.

Unser Standort

Einblicke

Recycling und Abfallvermeidung