Ge­ben- und Neh­men-Raum

Al­bert-Traut­mann-Schu­le Ober­schu­le
Wei­ter­füh­ren­de Schu­le in Werl­te

Dar­um geht es in un­se­rem Pro­jekt

Un­ser „Ge­ben- und Neh­men-Raum“ ist ein mo­nat­lich ge­öff­ne­tes An­ge­bot an un­se­rer Schu­le, das res­sour­cen­scho­nen­des Han­deln im Schul­all­tag sicht­bar macht.

In ei­nem ei­gens da­für ein­ge­rich­te­ten Raum kön­nen Schü­ler:in­nen gut er­hal­te­ne Puz­zles und Spie­le, gute Klei­dung so­wie klei­ne Ge­schen­ke an­neh­men und ab­ge­ben.

Der Raum ist da­bei nicht nur eine Tausch­mög­lich­keit, son­dern auch ein Ort der Wert­schät­zung: Din­ge, die bei an­de­ren viel­leicht nicht mehr ge­braucht wer­den, kön­nen bei neu­en Per­so­nen wei­ter­hin Freu­de stif­ten – statt ent­sorgt oder durch Neu­käu­fe er­setzt zu wer­den.

Die re­gel­mä­ßi­ge Öff­nung - ein­mal im Mo­nat - stellt si­cher, dass der Aus­tausch für alle plan­bar und ver­läss­lich ist. Zwei Lehr­kräf­te be­treu­en den „Ge­ben- und Neh­men-Raum“, küm­mern sich um Ord­nung und Über­sicht und sor­gen da­für, dass nur pas­sen­de, gut er­hal­te­ne Din­ge in den Be­stand kom­men. Der Raum ist für alle Schü­ler:in­nen un­se­rer Schu­le (ca. 450) zu­gäng­lich. Da­durch wird das Pro­jekt zu ei­ner ge­mein­sa­men In­itia­ti­ve, die Nach­hal­tig­keit prak­tisch macht: "Wie­der­ver­wen­den statt weg­wer­fen", "tei­len statt neu kau­fen", "Le­bens­dau­er von Pro­duk­ten ver­län­gern".

Be­son­ders wich­tig ist uns auch die so­zia­le Di­men­si­on. Der „Ge­ben- und Neh­men-Raum“ soll nicht nur Res­sour­cen spa­ren, son­dern auch Freu­de be­rei­ten – zum Bei­spiel zu be­son­de­ren An­läs­sen. Bald ist Mut­ter­tag und wir möch­ten er­rei­chen, dass jede:r Schü­ler:in vor Ort eine pas­sen­de Klei­nig­keit fin­det, um mit ei­nem Ge­schenk Wert­schät­zung aus­zu­drü­cken. So wird der Raum in ei­ner kon­kre­ten Si­tua­ti­on zum wir­kungs­vol­len BNE-Pro­jekt: Schü­ler:in­nen er­le­ben, dass Nach­hal­tig­keit nicht nur „Um­welt­schutz“ be­deu­tet, son­dern auch Chan­cen­ge­rech­tig­keit, So­li­da­ri­tät und Zu­sam­men­halt för­dern kann.

Durch das gleich­zei­ti­ge Ge­ben und Neh­men för­dert un­ser Pro­jekt au­ßer­dem Ver­ant­wor­tung im Um­gang mit Din­gen: Wer et­was ab­gibt, ent­schei­det be­wusst, was noch nutz­bar ist. Wer et­was aus­wählt, zeigt, dass Tei­len und Wei­ter­ge­ben selbst­ver­ständ­lich sein kann. Da­mit trägt un­ser „Ge­ben- und Neh­men-Raum“ zu Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung bei, in­dem er Kreis­lauf­den­ken im All­tag um­setzt und lang­fris­tig das Be­wusst­sein für Res­sour­cen­scho­nung und be­wuss­ten Kon­sum stärkt.

Zu­künf­tig möch­ten die Lehr­kräf­te in den Hin­ter­grund tre­ten und Schü­ler:in­nen sol­len die Auf­sicht und Aus­wahl der Ge­gen­stän­de über­neh­men, so dass die­ser Raum ein Pro­jekt von Schü­ler:in­nen für Schü­ler:in­nen wird.

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt

Un­ser Stand­ort

Ein­bli­cke