Schul­obst­gar­ten - alte Sor­ten neu ent­deckt

Nie­der­säch­si­sches In­ter­nats­gym­na­si­um Bad Be­der­ke­sa
Wei­ter­füh­ren­de Schu­le in Geest­land

Dar­um geht es in un­se­rem Pro­jekt

Im Rah­men un­se­rer AG ‚grü­nes Klas­sen­zim­mer‘ möch­ten wir ei­nen Obst­gar­ten mit al­ten Obst­baum­sor­ten, die in un­se­rer Re­gi­on hei­misch sind, im Rah­men un­se­rer Pro­jekt­wo­che im Sep­tem­ber 2026 pflan­zen.

Ein schul­ei­ge­ner Obst­gar­ten bie­tet hier­bei eine wert­vol­le Mög­lich­keit, Ler­nen le­ben­dig, nach­hal­tig und pra­xis­nah zu ge­stal­ten. Durch das ge­mein­sa­me An­le­gen und Pfle­gen ei­nes Obst­gar­tens wer­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler ak­tiv in ei­nen Pro­zess ein­ge­bun­den, der so­wohl ihre per­sön­li­che Ent­wick­lung als auch ihr Ver­ständ­nis für Na­tur und Um­welt för­dert.

Ein zen­tra­ler Aspekt des Pro­jekts ist die För­de­rung ei­ner ge­sun­den Er­näh­rung. In­dem die Kin­der di­rekt mit­er­le­ben, wie Obst wächst und reift, ent­steht ein be­wuss­te­rer Be­zug zu Le­bens­mit­teln. Die ei­ge­ne Ern­te mo­ti­viert dazu, mehr fri­sches Obst zu pro­bie­ren und wert­zu­schät­zen.

Dar­über hin­aus er­mög­licht der Obst­gar­ten in­ten­si­ve Na­tur­er­fah­run­gen. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler be­ob­ach­ten jah­res­zeit­li­che Ver­än­de­run­gen, ent­de­cken öko­lo­gi­sche Zu­sam­men­hän­ge und ent­wi­ckeln ein tie­fe­res Ver­ständ­nis für die Be­deu­tung von Pflan­zen und Tie­ren im Öko­sys­tem. Dies stärkt ihr Um­welt­be­wusst­sein und för­dert ei­nen re­spekt­vol­len Um­gang mit der Na­tur.

Auch der Aspekt der Nach­hal­tig­keit spielt eine zen­tra­le Rol­le. Der Obst­gar­ten macht den Wert re­gio­na­ler und sai­so­na­ler Le­bens­mit­tel er­fahr­bar und zeigt, wie nach­hal­ti­ges Han­deln im All­tag um­ge­setzt wer­den kann. Für die Um­set­zung ist es uns ein be­son­de­res An­lie­gen, den Schwer­punkt auf Re­gio­na­li­tät zu le­gen. Da­her pla­nen wir eine Zu­sam­men­ar­beit mit dem na­he­ge­le­ge­nen Gärt­ner­hof Ba­den­stedt (WfbM), von dem wir die sechs bis sie­ben Obst­baum­ar­ten be­zie­hen möch­ten, die für un­se­ren Stand­ort ge­eig­net sind. Dar­über hin­aus be­nö­ti­gen wir zur Rea­li­sie­rung zu­sätz­lich Mut­ter­bo­den so­wie eine räum­li­che Ab­gren­zung in Form ei­nes klei­nen Zauns oder ei­ner al­ter­na­ti­ven Be­gren­zung.

Das Pro­jekt „Schul­obst­gar­ten – alte Sor­ten neu ent­deckt“ leis­tet ins­ge­samt ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zu ei­nem ganz­heit­li­chen Ler­nen, stärkt das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, för­dert zu­kunfts­re­le­van­te Kom­pe­ten­zen und be­rei­chert zu­gleich un­ser ‚grü­nes Klas­sen­zim­mer‘.

Tes­ti­mo­ni­als

  • Das Le­ben be­ginnt mit dem Tag, an dem man ei­nen Gar­ten an­legt.

    Chinesisches Sprichwort

Un­ser Stand­ort

Ein­bli­cke