Wo Zu­kunft wächst und Schu­le le­ben­dig wird

Hen­ri­et­te-Brey­mann-Ge­samt­schu­le
Wei­ter­füh­ren­de Schu­le in Wol­fen­büt­tel

Dar­um geht es in un­se­rem Pro­jekt

Wo Zu­kunft wächst und Schu­le le­ben­dig wird

An der Hen­ri­et­te-Brey­mann-Ge­samt­schu­le in Wol­fen­büt­tel ge­stal­ten wir Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­schie­de­ner Jahr­gän­ge ei­gen­ver­ant­wort­lich das Pro­jekt Schul­gar­ten und Schul­hüh­ner. Wir pla­nen Auf­ga­ben, tref­fen Ent­schei­dun­gen und set­zen die­se prak­tisch um. Im Schul­gar­ten pflan­zen, pfle­gen und ern­ten wir Ge­mü­se, Kräu­ter und Blu­men. Gleich­zei­tig ver­sor­gen wir täg­lich un­se­re Hüh­ner, rei­ni­gen Stall und Aus­lauf und über­neh­men Ver­ant­wor­tung für Tie­re und Um­welt. Lehr­kräf­te be­glei­ten uns und un­ter­stüt­zen nur bei Be­darf.

Das Pro­jekt läuft ganz­jäh­rig. Im Gar­ten ar­bei­ten wir je nach Jah­res­zeit, die Hüh­ner brau­chen täg­lich Ver­sor­gung. Da­für nut­zen wir Bee­te, Erde, Saat­gut, Werk­zeu­ge, Stall, Fut­ter und Ein­streu. Künf­tig möch­ten wir das Pro­jekt er­wei­tern: mit grö­ße­rem Hüh­ner­stall, mehr Hüh­nern, zu­sätz­li­chen Bee­ten, grö­ße­ren Blüh­wie­sen für un­se­re Schul­bie­nen und wei­te­ren na­tur­na­hen Lern­or­ten.

Mit un­se­rem Pro­jekt zei­gen wir, dass nach­hal­ti­ges Ler­nen am bes­ten funk­tio­niert, wenn man selbst ak­tiv wird. Vie­le Kin­der er­le­ben Na­tur, Tier­hal­tung und Le­bens­mit­tel­pro­duk­ti­on kaum noch di­rekt. Des­halb ha­ben wir ei­nen Ort ge­schaf­fen, an dem wir prak­tisch ler­nen, Ver­ant­wor­tung über­neh­men und ge­mein­sam et­was ge­stal­ten. So ent­ste­hen ech­te Er­fah­run­gen statt nur Theo­rie. Gleich­zei­tig för­dern wir hoch­wer­ti­ge Bil­dung, nach­hal­ti­gen Kon­sum, Ge­sund­heit und ei­nen be­wuss­ten Um­gang mit Res­sour­cen.

Be­son­ders in­no­va­tiv fin­den wir die Ver­bin­dung aus Schul­gar­ten, Tier­hal­tung und Ler­nen im Schul­all­tag. Wir über­neh­men ech­te Auf­ga­ben mit sicht­ba­ren Er­geb­nis­sen, ler­nen fach­über­grei­fend und ent­wi­ckeln Team­fä­hig­keit, Selbst­stän­dig­keit und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein. Gleich­zei­tig för­dern wir Kli­ma­schutz, Ar­ten­viel­falt und Le­ben an Land.

Her­aus­for­de­run­gen gab es bei Fi­nan­zie­rung, Or­ga­ni­sa­ti­on, Fe­ri­en­ver­sor­gung und ge­nü­gend Hel­fen­den. Die­se lö­sen wir ge­mein­sam durch fes­te Diens­te, kla­re Ab­spra­chen und viel En­ga­ge­ment. Wir wur­den von un­se­rem För­der­ver­ein un­ter­stützt, ver­kau­fen selbst­ge­macht Din­ge und sam­meln Spen­den. So konn­ten wir mit un­se­rem Pro­jekt star­ten.

Für die Zu­kunft wün­schen wir uns, dass noch mehr Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit­ma­chen. Un­ser Pro­jekt soll wei­ter wach­sen, stär­ker im Un­ter­richt ver­an­kert wer­den und un­se­re Schu­le nach­hal­tig prä­gen.

Un­ser Stand­ort

Ein­bli­cke