Un­se­re Schu­lim­ke­rei macht sich auf den Weg

KGS Ras­tede, Ras­tede

Dar­um geht es in un­se­rem Pro­jekt

Was wir ge­ra­de ma­chen: Wir ha­ben eine Schü­ler­fir­ma im Jg. 9 an un­se­rer Schu­le in­stal­liert, die sich ne­ben den Auf­ga­ben­fel­dern ei­nes Un­ter­neh­mens (Ge­schäfts­füh­rung, Buch­hal­tung, Mar­ke­ting, Pro­duk­ti­on etc.) um die Ar­beit mit den Bie­nen und dem Zu­be­hör so­wie Pro­duk­ten be­schäf­tigt. Un­ter­stützt wer­den die­se Schü­ler von ei­ner AG aus den Jg. 5 und 6 vor al­lem bei der Bie­nen­stock­ar­beit und der Pro­duk­ti­on. In­wie­fern ar­bei­ten wir um­welt­freund­lich? Un­ser Pro­jekt ist in vie­ler­lei Hin­sicht nach­hal­tig, da un­se­re Bie­nen zum Ei­nen bei der Be­stäu­bung un­se­rer ei­ge­nen Ap­fel­bäu­me, als auch bei vie­len Blu­men, die in un­se­rem Schul­gar­ten wach­sen, eine ent­schei­den­de Rol­le spie­len. Zu­dem ver­su­chen wir so viel wie mög­lich in un­se­rem Bie­nen­kreis­lauf zu hal­ten, d.h. wir gie­ßen aus dem Wachs Ker­zen und Strauch­an­hän­ger für be­son­de­re An­läs­se oder nut­zen den Ho­nig für ei­ni­ge Le­cke­rei­en. Wie sieht un­se­re Zu­kunft aus? Wir wol­len ver­stärkt mit orts­na­hen Grund­schu­len und viel­leicht auch Kin­der­gär­ten/Al­ten­hei­men in Kon­takt tre­ten, um am Bei­spiel der Ho­nig­bie­ne auf die Be­deu­tung von In­sek­ten als sol­che für eine nach­hal­ti­ge Welt auf­merk­sam zu ma­chen. Zu­dem wä­ren In­fo­stän­de auf dem hie­si­gen Markt für die brei­te Öf­fent­lich­keit denk­bar. Im Zuge des The­mas „Die Ho­nig­bie­ne“ im Jg. 6 bzw. 7 in der Bio­lo­gie könn­te man Ex­kur­sio­nen di­rekt am Bie­nen­volk durch­füh­ren, um so ganz­heit­lich ler­nen zu kön­nen.

Tes­ti­mo­ni­als

  • Wenn die Bie­ne ein­mal von der Erde ver­schwin­det, hat der Mensch nur noch vier Jah­re zu le­ben. Kei­ne Bie­nen mehr, kei­ne Be­stäu­bung mehr, kei­ne Pflan­zen mehr, kei­ne Tie­re mehr, kein Mensch mehr.

    Albert Einstein

Zu­dem wür­den wir in Zu­kunft ger­ne ei­nen zu­neh­mend aut­ar­ken Im­ker­be­trieb auf­neh­men, den ei­ge­nen Wachs schmel­zen, ei­ge­ne Mit­tel­wän­de gie­ßen und stan­zen etc., um so­wohl un­se­re Bie­nen ge­sund hal­ten als auch um nach­hal­tig zu ar­bei­ten (Kos­ten und Trans­port für ex­ter­nes Ma­te­ri­al). Zu­dem wür­den wir uns ger­ne mit dem hie­si­gen Im­ker­ver­ein zu­sam­men­schlie­ßen, um evtl. Jun­gim­ker aus­bil­den zu kön­nen und mehr Stand­or­te für die Ho­nig­bie­nen zu eta­blie­ren. Ger­ne wür­den wir auch Fort­bil­dun­gen/Work­shops und Ex­kur­sio­nen zu an­de­ren Im­ke­rei­en etc. durch­füh­ren, um un­ser Wis­sen zu be­stär­ken, er­neu­ern bzw. zu er­wei­tern. Wir ha­ben auch nach­hal­ti­ge Ver­pa­ckungs­ideen wie Wachs­tü­cher vor Au­gen, um we­ni­ger Müll zu pro­du­zie­ren und so Res­sour­cen zu spa­ren. Un­se­re Her­aus­for­de­run­gen da­bei sind vor al­lem or­ga­ni­sa­to­ri­scher und fi­nan­zi­el­ler Art, die Mo­ti­va­ti­on der Grup­pe als sol­che ist hoch. Was ist neu und in­no­va­tiv an un­se­rem Pro­jekt? Wir ver­su­chen, un­se­re re­gio­na­len Re­sour­cen zu bün­deln und mit vie­len Le­bens­be­rei­chen zu ver­net­zen/ver­knüp­fen, da­mit Kin­der, Ju­gend­li­che und Er­wach­se­ne sich im­mer wie­der vor Au­gen füh­ren, wie eng un­se­re Um­welt mit un­se­rem ei­ge­nen Le­ben ver­floch­ten ist und dass wir viel­leicht auch un­ser Han­deln im Klei­nen (mein ei­ge­ner Bal­kon, Gar­ten – Blu­men­viel­falt und Wild­bie­nen­ho­tels) bzw. im Gro­ßen (Streu­obst­wie­sen und In­sek­ten­ho­tels bei Kin­der­gär­ten, Schu­len so­wie Al­tern­hei­men) im­mer wie­der über­den­ken bzw., falls nö­tig, an­pas­sen. Die Ar­beit der Ho­nig­bie­ne ist an sich nicht neu, aber das Ver­ständ­nis da­für bzw. die Be­rei­che­rung für un­ser Le­ben ge­ra­de in der heu­ti­gen Zeit ist aus­schlag­ge­bend und ver­langt ein in­no­va­ti­ves Ein­bin­den in den neu­en ge­sell­schaft­li­chen Kon­text.

Un­ser Stand­ort

Ein­bli­cke