EcoOp­tik – Alte Bril­len wie­der­ver­wen­den

Her­mann-Bill­umg-GYm­na­si­um Cel­le

Dar­um geht es in un­se­rem Pro­jekt

Hal­lo, wir sind der Erd­kun­de Leis­tungs­kurs des Her­mann-Bil­lung-Gym­na­si­ums in Cel­le. Zu­sam­men ha­ben wir uns ein Pro­jekt über­legt, wel­ches nach­hal­ti­gen Ein­fluss auf die Län­der Afri­kas hat. Hier wol­len wir ge­zielt Men­schen mit ei­ner Seh­be­hin­de­rung hel­fen, um die­sen zum ei­nen bes­se­re Zu­kunfts­chan­cen zu er­mög­li­chen, zum an­de­ren aber auch die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung im All­ge­mei­nen zu för­dern. Wir ha­ben es uns zum Ziel ge­setzt, ei­nen Lö­sungs­an­satz für vie­le Pro­ble­me zu fin­den. Wie dies ge­nau aus­sieht, kön­nen sie ger­ne dem an­lie­gen­den Do­ku­ment ent­neh­men. Wir hof­fen, dass un­ser Pro­jekt ei­nen po­si­ti­ven Bei­trag für eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­ling auf der gan­zen Welt leis­ten kann.

Mit Durch­blick in die Nach­hal­tig­keit Wir, ein Leis­tungs­kurs des Her­mann-Bil­lung Gym­na­si­ums in Cel­le, wol­len mit un­se­rem Pro­jekt vor­an­ge­hen, um nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung be­reits in ih­rer Ent­ste­hung zu för­dern. Hier­für star­te­ten wir eine schul­wei­te Auf­ruf­ak­ti­on, um alte Bril­len zu sam­meln und nach Afri­ka zu schi­cken. Es gibt welt­weit 1 Mil­li­ar­de Men­schen, die eine Seh­schwä­che ha­ben. Die­sen fehlt häu­fig me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung und so­mit auch eine Dia­gnos­ti­zie­rung der häu­fi­gen Sym­pto­me durch das ge­min­der­te Wahr­neh­mungs­feld. Zu nen­nen wä­ren hier etwa Mi­grä­ne und Wahr­neh­mungs­pro­ble­me. Dies führt laut ei­ner Stu­die der WHO zu ei­nem Ein­kom­mens­ver­lust von 270 Mrd. US-Dol­lar jähr­lich. Die von Ar­mut be­trof­fe­nen Men­schen mit Seh­schwä­che be­fin­den sich in ei­ner schwer­wie­gen­den fi­nan­zi­el­len Not­la­ge, was eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung nach dem Sus­tainable De­ve­lo­p­ment In­dex, vor al­lem in Ent­wick­lungs­län­dern, deut­lich be­ein­flusst.
Wir wol­len die­ses Pro­blem an der Wur­zel pa­cken und den Men­schen vor Ort so­wohl im Hier und Jetzt als auch in der Zu­kunft zu hel­fen. Men­schen mit ei­ner Seh­schwä­che sind häu­fig in ih­rem Le­ben und ih­rer Ent­wick­lung sehr ein­ge­schränkt. Er­hal­ten sie hier je­doch ge­zielt Hil­fe durch eine Bril­le, hat dies weit­rei­chen­de Fol­gen. Zum ei­nen ver­bes­sert sich na­tür­lich ihre ge­sund­heit­li­che Si­tua­ti­on, al­ler­dings er­mög­licht ein kla­res Sicht­feld ih­nen auch deut­lich hö­he­re Bil­dungs­chan­cen. Ein er­höh­tes Bil­dungs­ni­veau schafft wirt­schaft­li­ches Wachs­tum und neue, in­no­va­ti­ve Ar­beits­plät­ze, die eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung för­dern. Die Un­gleich­heit der Men­schen nimmt ab, was ge­ra­de den na­tio­na­len Frie­den för­dert und Kon­flik­ten vor­beugt. Der Bei­trag un­se­res Pro­jek­tes zu den eben ge­nann­ten Sus­tainable De­ve­lo­p­ment Goals (hier im Be­son­de­ren die Zie­le 3,4,8,9,10,12,16) macht sei­ne Wich­tig­keit durch sei­ne weit­rei­chen­den Fol­gen deut­lich. Es gibt be­reits Or­ga­ni­sa­tio­nen wie ,,Bril­len ohne Gren­zen‘‘ oder auch die ,,Ein Dol­lar Bril­le‘‘. Wir wol­len die­se un­ter­stüt­zen, was so noch kei­ne Schu­le zu­vor ge­tan hat. Der Um­gang mit den Pro­ble­men in ih­rem Ur­sprung ist uns be­son­ders wich­tig, wo­bei uns auch klar ist, dass un­se­re Sam­mel­ak­ti­on nur ei­nen klei­nen An­teil zur Ver­bes­se­rung der ge­gen­wär­ti­gen Si­tua­ti­on bei­trägt. Die Kos­ten für die Bril­len fal­len durch un­se­re Sam­mel­ak­ti­on al­ler­dings weg. Um die lo­ka­len Hel­fer zu un­ter­stüt­zen und das Pro­blem ganz­heit­lich zu be­kämp­fen, pla­nen wir be­reits wei­te­re Sam­mel­ak­tio­nen, auch in Ko­ope­ra­ti­on mit an­de­ren Schu­len. Auch wol­len wir Geld spen­den, an die Or­ga­ni­sa­tio­nen, die sol­che Pro­jek­te vor­an­trei­ben. Hier­für wer­den wir wäh­rend ei­ner Spen­den­ga­la nicht län­ger be­nö­tig­te Wa­ren ver­stei­gern und den Er­lös spen­den. Wir hof­fen mit die­ser Ak­ti­on ei­nen Bei­trag bei der Le­gung ei­nes Grund­steins zu leis­ten, auf dem kom­men­de Ge­ne­ra­tio­nen auf­bau­en kön­nen. Wer Gro­ßes be­wir­ken will, muss schließ­lich klein an­fan­gen!

Ein­bli­cke

Recycling und Abfallvermeidung